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Entrepreneurship-Ausbildung – Impact

Förderung der impact-orientierten Entrepreneurship-Qualifizierung durch das StMWK

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst beabsichtigt, die Entrepreneurship-Qualifizierung an den Hochschulen mit einem neuen Programm zu fördern. Das Förderprogramm ist darauf ausgerichtet, ausgehend von den bereits
bestehenden Angeboten an der einzelnen Hochschule sowie in deren Umfeld, die impact-orientierte Entrepreneurship-Qualifizierung zu stärken und auszuweiten.

Geplant ist, mindestens fünf Anträge auf der Grundlage eines wettbewerblichen Verfahrens auszuwählen. Verbundanträge werden dabei besonders berücksichtigt. Das Fördervolumen für das Programm beträgt insgesamt bis zu 2,8 Mio. € pro Jahr. Die Förderdauer ist auf vier Jahre angelegt. 

Förderzeitraum

Der Förderzeitraum wird sich voraussichtlich vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2026 erstrecken.

Frist

Förderanträge können gemäß den beigefügten Ausschreibungsbedingungen bis zum 7. Oktober 2021 eingereicht werden.

Unterlagen zum Download

FAQ

Bitte integrieren Sie das Formblatt nach Möglichkeit in das Gesamtdokument (Förderantrag) und übersenden Sie ein zusammenhängendes PDF-Dokument.

Bei den in der Ausschreibung genannten Seitenzahlen handelt es sich um eine Höchstgrenze, die im Regelfall nicht überschritten werden soll. Eine Unterschreitung der genannten Seitenzahlen ist aber möglich.

Eine ergänzende Darstellung in anderer medialer Form (z.B. Grafiken / Video) hat die Funktion der Veranschaulichung des Konzepts. Wenn eine solche Ergänzung sinnvoll ist, kann diese beigefügt werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst entscheidet über die Förderung auf Basis der Empfehlungen einer unabhängigen Kommission außerbayerischer Expertinnen und Experten. Bei den Expertinnen und Experten handelt es sich um Entrepreneurship-Lehrende, die auch über Expertise im Bereich Impact verfügen.

Das Auswahl-Gremium tagt am 29. Oktober 2021. Die Bewilligungen erhalten die ausgewählten Hochschulen voraussichtlich bis Ende des Jahres.

Förderbeginn ist voraussichtlich der 1. März 2022.

Es werden voraussichtlich mindestens fünf bayerische Hochschulen gefördert. Das Fördervolumen für alle geförderten Konzepte beträgt insgesamt maximal 2,8 Millionen Euro pro Jahr.

Hierzu gibt es keine Vorgaben. Die beantragte Fördersumme soll den geplanten Maßnahmen entsprechen und angemessen sein.

Die ExpertInnen-Kommission begutachtet die Anträge gemäß den in der Ausschreibung aufgeführten Bewertungskriterien (s. Ziff. 4). Es gibt keine generelle Gewichtung innerhalb der Kriterien. Berücksichtigung des Ausschreibungsfokus, Schlüssigkeit des Konzepts und fachliche / inhaltliche Qualität sind aber Grundvoraussetzungen, die ein Antrag erfüllen muss.

Zielgruppe der Qualifizierungsmaßnahmen sind gemäß der Ausschreibung Studierende und wissenschaftliche MitarbeiterInnen. Bei Anträgen von Kunsthochschulen sind künstlerische MitarbeiterInnen mit wissenschaftlichen MitarbeiterInnen gleichzusetzen.

Der Begriff wissenschaftliche MitarbeiterInnen ist hier in einem weiten Sinn zu verstehen, gemeint sind sowohl Promovierende als auch weitere wissenschaftliche MitarbeiterInnen in der Forschung, Lehre und Drittmittelprojekten, unabhängig von der Dauer und konkreten Finanzierung des Beschäftigungsverhältnisses.

Bei Anträgen von Kunsthochschulen sind künstlerische MitarbeiterInnen mit wissenschaftlichen MitarbeiterInnen gleichzusetzen.

Zielgruppe der Ausschreibung sind Studierende sowie wissenschaftliche bzw. künstlerische MitarbeiterInnen an bayerischen Hochschulen. Dies muss auch im Antrag deutlich werden. Ein Weiterbildungsangebot für externe Zielgruppen kann kein Schwerpunkt des Antrags sein.

An Kunsthochschulen können unterschiedliche Studiengänge einbezogen werden. Ein weiterer Ansatz für Interdisziplinarität kann die Zusammenarbeit mit einer anderen Hochschule (Verbundantrag) sein.

Neben curricularen Angeboten sind zusätzlich auch extra-curriculare Angebote möglich (z.B. Summer Schools) – letztere sollen aber ebenfalls einen nachhaltigen Mehrwert liefern. Curriculare und damit fest verankerte Qualifizierungsangebote sollen im Vordergrund stehen.

Für die Auswahl der geförderten Vorhaben ist ein einstufiges Verfahren vorgesehen. Im Förderantrag sind daher konkrete Maßnahmen für die Qualifizierung bestimmter Zielgruppen zu beschreiben.

Die Ausgestaltung der Maßnahmen und die Inhalte hängen von der Ausgangslage an der jeweiligen Hochschule ab. Schwerpunkt des Antrags muss die Qualifizierung durch Lehrangebote sein. Maßnahmen zur Sensibilisierung können das Lehrangebot lediglich flankieren.

Im Mittelpunkt der Fördermaßnahme steht die Qualifizierung. Dies sollte auch beim eingesetzten und zur Förderung beantragten Personal zum Ausdruck kommen. Ferner kommt es auf die Ausgestaltung im Einzelfall an.

Grundsätzlich darf die Lehre auch durch fachlich qualifizierte wissenschaftliche MitarbeiterInnen erfolgen. Maßgeblich ist die Ausgestaltung des zugrundeliegenden Dienst- oder Beschäftigungsverhältnisses mit der jeweiligen Hochschule („Lehrmandat“).

Die Personalkosten sind gemäß der durchschnittlichen Stellengehälter anzugeben (vgl. hierzu 6320-F: Richtlinien zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Freistaates Bayern im Haushaltsjahr 2021, 10.3.3 Durchschnittliches Stellengehalt). Dies gilt für alle beantragten Stellen, d.h. auch für vorhandenes Personal.

Die Einrichtung einer Professur kann im Rahmen der hier vorgesehenen befristeten Projektförderung nicht finanziert werden.

Der Verbundantrag soll einen Umfang von maximal 25 Seiten haben (Schriftart: Arial – Schriftgröße: 11 – Zeilenabstand: 1,5).

Verbundanträge werden begrüßt. Sie werden sowohl bei der Auswahl als auch im Hinblick auf den Förderumfang besonders berücksichtigt. Voraussetzung ist, dass ein Verbundantrag die Fördervoraussetzungen und die Bewertungskriterien hinreichend gut erfüllt. Die Zusammenarbeit von mehreren Hochschulen als Verbund und der daraus entstehende Mehrwert bzw. die Synergien sind im Antrag darzustellen.

Verbundanträge werden im Hinblick auf den Förderumfang besonders berücksichtigt. Die beantragte Fördersumme für die einzelnen Hochschulen bzw. für den Verbund insgesamt soll den geplanten Maßnahmen entsprechen und angemessen sein.

Die Antragstellung, Mittelzuweisung und Berichterstattung (v.a. Zwischenbericht und Abschlussbericht) erfolgen zentral über bzw. an die Sprecherhochschule des Verbunds. Die Sprecherhochschule bzw. der benannte Sprecher / die benannte Sprecherin hat eine koordinierende Funktion nach innen sowie außen und ist zentrale Ansprechperson für das StMWK. Die für einen Verbund bewilligten Mittel werden der Sprecherhochschule zugewiesen. Sie leitet die Mittel an die weiteren Verbundhochschulen zur Bewirtschaftung weiter.

Die fachlich-inhaltliche Zusammenarbeit von mehreren Hochschulen als Verbund und der daraus entstehende Mehrwert bzw. die Synergien sind im Antrag darzustellen. Eine Möglichkeit sind gemeinsame, hochschulübergreifende Qualifizierungsangebote, die von Studierenden aller Verbundhochschulen in Anspruch genommen werden können. Zur Implementierung der Angebote in den Verbundhochschulen bestehen keine besonderen Vorgaben, ein einheitliches Verfahren sollte aber, soweit möglich, angestrebt werden.

Kontakt

Bei Fragen zur Antragstellung und zum Förderprogramm steht das Projektmanagement von HOCHSPRUNG zur Verfügung

  • Janina Amendt: Tel.: 089 / 2180-
    72216 / E-Mail: kontakt@hoch-sprung.de
  • Antje Lenkmann: Tel.: 089 /
    2180-72237 / E-Mail: kontakt@hoch-sprung.de

Hier finden Sie Informationen zur vergangenen Fördermaßnahme:  Förderung der Entrepreneurship-Ausbildung mit Schwerpunkt Digitalisierung.