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Viind – Zukunft der Verwaltungskommunikation

Das Würzburger Startup „viind“ möchte die Zukunft der Verwaltungskommunikation mitgestalten. Der Chatbot „viind Public“ soll rund um die Uhr eine Kommunikation zwischen Verwaltungen und Bürgern ermöglichen. Warum die Hochschullandschaft für die Ideenfindung und weitere Planung essenziell war, hat uns das Team im Interview verraten.

Das Gründerteam (v.l.) Michael Gabler (CEO), Michael Neumann, Matthias Clad (CEO), Marie Thérèse Hartz, Michael Derleth (nicht mehr Teil des Unternehmens) und Fabian Biskup / Foto: viind GmbH

Stellt euch bitte kurz vor: Was genau macht euer Startup und was ist das Besondere an eurer Geschäftsidee?

Die viind GmbH unterstützt öffentliche Verwaltungen bei der Digitalisierung. Mit unserem Chatbot „viind Public“ ermöglichen wir eine Kommunikation zwischen Verwaltungen und Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr. Auch Unternehmen können unseren Chatbot implementieren: Mit „viind Dialog“ schaffen Firmen einen verbesserten Kundenservice und schonen Personalressourcen.

Dank der Anbindung unseres Chatbots an KI (ChatGPT), kommt das System ohne manuelle Pflege aus. Allerdings kann, wenn gewünscht, in unseren Wissensdatenbanken manuell Inhalt eingepflegt werden. Dank des EfA-Prinzips („Einer für Alle“) profitieren alle Städte und Regionen von den Updates der Wissensdatenbank. Unser Chatbot ist außerdem 100% DSGVO-konform.


Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die viind GmbH entstand aus einem 2019 gestarteten Uni-Projekt. Im Rahmen des Projektes hatten es sich die Beteiligten zur Aufgabe gemacht, die Kommunikation zwischen öffentlichen Verwaltungen und der Bevölkerung mit dem „BürgerBot“ zu vereinfachen.


Welche Rolle spielte die Hochschullandschaft für eure Gründungsinitiative? Wovon habt ihr besonders profitiert ?

Die Hochschullandschaft war für unsere Ideenfindung und weitere Planung essenziell. Besonders profitiert haben wir von dem „Design-Thinking-Workshop“ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und des Zentrum für Digitale Innovationen Mainfranken (ZDI) – dort entstand die Idee. In einem anschließenden Projektmanagement-Kurs der Universität Würzburg konnten wir die Idee unserer Firma über ein Semester konkretisieren.


Was waren bzw. sind aktuell die bislang größten Herausforderungen für euch?

Als eigenfinanziertes Startup meistern wir die Herausforderung, die richtige Balance zwischen interner und externer Entwicklung zu finden und somit Einnahmen durch Aufträge und die Weiterentwicklung des eigenen Produkts gleichmäßig zu verteilen. Zusätzlich erschwert der sich nur langsam entwickelnde B2G-Markt (Government) einen schnellen Aufbau des Vertriebs.

Und natürlich müssen auch wir, wie jedes Startup, den richtigen Weg für uns und die Mitarbeitenden finden, indem wir gemeinsam eine Topleistung ohne zu hohe Arbeitsbelastung erreichen.


Welche Empfehlung oder welchen Tipp möchtet ihr anderen Gründern und Gründungsinteressierten mit auf den Weg geben?

Für uns war damals ein Spruch von einem unserer Mentoren sehr wertvoll: „Never invest in an A-Idea of a B-performing Team. But always consider the high chances of an A-Team with a B-Idea”. Unser Tipp: Ihr als Team zählt! Die Idee wird sich eurem Können und eurer Leistung anpassen.


Hier mehr über viind erfahren: www.viind.com

Netzwerk HOCHSPRUNG

Das Gründungsvorhaben wurde durch Angebote der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und des ZDI unterstützt.